1Die Einberufung
8.2.1941Mit 19 Jahren beginnt der Weg vom Fernmeldemonteur zum Soldaten.

Hans Peter Koehler war kein Offizier und kein Held aus den Geschichtsbüchern, sondern ein einfacher Soldat in einer Spezialeinheit der Nachrichtentruppe. Sein Tagebuch zeigt den Alltag eines Landsers – ungeschönt, unmittelbar und bewegend.
Mit 19 Jahren wurde Hans Peter Koehler 1941 eingezogen. Er diente in der Nachrichtenabteilung 660, 4. Trägerfrequenzzug, Trupp 11. Nahe Krasnoje bei Smolensk errichtete seine kleine Einheit die Verstärkerstelle 29, damit Sprechverbindungen von der Front in das Reich funktionierten.
Er überlebte den erbarmungslosen Winter 1941/42. Mit dem Vormarsch der Roten Armee begann der Rückzug. Nach einer gefährlichen Flucht geriet er in britische Kriegsgefangenschaft und kehrte im Sommer 1945 heim.
Mit 19 Jahren beginnt der Weg vom Fernmeldemonteur zum Soldaten.
Im Zug geht es immer weiter nach Osten – bis Minsk.
Alltag, Technik und Überleben in der Verstärkerstelle 29.
Rückzug, Angriffe und die knappe Rettung durch einen Panzer.
Warten, Hunger und Unsicherheit in britischer Kriegsgefangenschaft.
Nach viereinhalb Jahren beginnt die Heimkehr in ein neues Leben.